Fünf Theatergruppen, vier Stück mit Live-Musik

Nicht um die Burg, sondern mittendrin und gleichzeitig metaphorisch um nichts in der Welt: Das Stationentheater von HallmachtTheater widmet sich alten Gemäuern und ihren Widersprüchlichkeiten. Die Burg als Symbol der Macht wirft Fragen nach der Verantwortung der Mächtigen auf. Als symbolisches und gemauertes Zeugnis einer längst vergangenen Gegenwart scheint sie unumstößlich. Gerade die scheinbaren Gewissheiten – das Eigene, das Fremde, der Stolz und der Eifer – fordern dazu auf, mit dem Kopf durch die Wand gegen sie Sturm zu laufen und sie mit Anlauf über den Haufen zu werfen. Zwischen nachdenklich und heiter, schillernd und skurril entführen die Haller Theatergruppen das Publikum in gewohnter Manier an schöne Orte: Dieses Mal auf verwinkelten Schleichwegen durch die Burg Hasegg.
Es ist dies bereits die fünfte Gemeinschaftsproduktion von HallmachtTheater: Beim ersten „HallmachtStationenTheater“ 2015 wurden ungewöhnliche Orte in der Haller Altstadt bespielt wie die alte Sauna, ein Kellergewölbe oder der Rathaussaal. 2017 waren bei „Unterm Dach und auf der Kanzel“ Dachböden und Kirchen die Spielorte. 2019 wurde bei „Leergut“ die alte Europahauptschule zum Entdeckungsort für das Publikum. Bei „GuteNachtGeschichte“ wurden 2023 unter anderem ein Gewölbe in der Schergentorgasse oder das Stubenhaus zur Kulisse.
Theater Szenarios Beitrag: Wolkenstein haut rein
Mit einem Auge schaute der Ritter neugierig auf die Welt, mit dem anderen sah er nach innen. Er war ein Grübler, der nach Worten rang – komisch und kraftvoll, aber aiuch sehnsüchtig und manchmal abgrundtief traurig. Eine Theater-Szenario-Interpretation.
Mit: Jakob Mitterhauser, Brigitte Neumaier, Simone Ralser, Blanca Unterberger, Maria Klingler, Sandra Pittl Schwab; Musik: Jochen Hampl
Aufführungstermine: 29.3., 30.3., 4.4., 5.4., 6.4. 2025 – 19.15 Uhr, Treffpunkt Burg Hasegg, Innenhof (ab 18.30 Uhr)
Kartenvorverkauf: www.kolpingbuehne.at